Souverän und zielstrebig: TSV 1860 Bad Rodach macht kurzen Prozess

Der TSV 1860 Bad Rodach hat in der Tischtennis-Regionalliga Süd ein deutliches Zeichen gesetzt und den Post SV Zeulenroda mit einem überlegenen Ergebnis regelrecht überrollt. Mit einem klaren 10:0-Erfolg gegen den Post SV Zeulenroda zeigte die Mannschaft eine perfekte Leistung und bestätigte ihre Favoritenrolle eindrucksvoll. Für Zeulenroda war in dieser Partie nichts zu holen – lediglich fünf gewonnene Sätze sprechen für die Gäste aus Thüringen, die jedoch gegen die Überlegenheit des TSV machtlos blieben. Die wohl stärkste Leistung für Zeulenroda lieferte Gastspielerin Leonie Strunz ab. Trotz ihrer Niederlagen gegen Sophie Schirm und Anastasiia Solodenko, forderte  sie die beiden Spielerinnen des TSV in hart umkämpften Fünf-Satz-Duellen heraus.

Bereits die Doppel legten den Grundstein für den Erfolg der Gastgeberinnen. Solodenko und Schirm besiegten Strunz und Weber im Eiltempo (11:7, 11:1, 11:6), ohne den Gästen eine echte Chance zu lassen. Auch die Paarung Pashchenko und Bienek zeigte sich von ihrer starken Seite. Nach einem umkämpften ersten Satz (13:11) fanden sie gegen Urikova und Salzman ihren Rhythmus und entschieden die weiteren Sätze souverän mit 11:4 und 11:7 für sich.

Auch in den Einzeln sollte es so weitergehen. Valerija Mühlbach präsentierte sich wieder in Topform und ließ Salzmann mit einem glatten 3:0 (11:3, 11:3, 11:6) keine Chance. Polina Pashchenko zeigte sich gegen Monika Urikova Selbstbewusst und stellte mit einem 3:0  Erfolg, die 4:0 Führung für die Thermalbadstädterinnen her. Im zweiten Paarkreuz ließ Anastasiia Solodenko, der Zeulenrodaerin Michelle Weber, mit einem klaren 3:0 (11:4, 11:3, 11:4) ebenfalls nicht den Hauch einer Chance. Dann wurde es spannend. Sophie Schirm bewies gegen Leonie Strunz beeindruckende Nerven. Nach einem spannenden Spielverlauf setzte sie sich im Entscheidungssatz mit 12:10 durch und stellte mit der 6:0 Führung bereits den vorzeitigen Siegpunkt her. Valerija Mühlbach setzte ihre beeindruckende Form eindrucksvoll fort. Im Duell der beiden Spitzenspielerinnen dominierte sie ihre Gegnerin mit einem klaren 3:0-Erfolg und ließ dieser kaum Gelegenheit, ins Spiel zu finden. Polina Pashchenko konnte auch in ihrem zweiten Spiel überzeugen. Nach einem soliden Start (11:7, 11:1) schlichen sich im dritten Satz leichte Unkonzentriertheiten ein, die Salzman Kulbaken konsequent ausnutzte, um den Satz mit 6:11 für sich zu entscheiden. Doch im vierten Satz fand Pashchenko schnell zu ihrer spielerischen Linie zurück und machte den Sieg mit einem klaren 11:4 perfekt. Das wohl spannendste Match des Tages lieferten sich Anastasiia Solodenko und Leonie Strunz. Strunz ging mit beeindruckender Entschlossenheit in die Partie und sicherte sich die ersten beiden Sätze (7:11, 9:11). Doch Solodenko zeigte, warum sie zu den Schlüsselspielerinnen des TSV gehört. Mit einem deutlichen Sieg im dritten Satz (11:2) leitete sie die Wende ein. Im vierten Satz rettete sie sich knapp mit 13:11 in den Entscheidungssatz, der an Dramatik kaum zu überbieten war. Nach einem nervenaufreibenden Hin und Her behielt Solodenko die Oberhand und gewann mit 12:10. Sophie Schirm zeigte in ihrem Spiel gegen Michelle Weber eine nahezu makellose Leistung. Mit 11:6 und 11:8 startete sie souverän, ließ Weber jedoch noch etwas Spielraum. Im dritten Satz zog Schirm das Tempo deutlich an und zeigte ihrer Gegnerin mit einem deutlichen 11:2 die Grenzen auf.

Das klare Ergebnis von 10:0 spiegelt nicht nur die sportliche Überlegenheit des TSV 1860 Bad Rodach wider, sondern auch den Willen wo die Reise hingehen soll - in die 3. Bundesliga.

Stimmen zum Spiel: Olaf Tendera lobt den TSV 1860 Bad Rodach

 Olaf Tendera, Sponsor, Tischtennis-Enthusiast und regelmäßiger Zuschauer der Spiele in Bad Rodach, äußerte sich begeistert über die Leistung des TSV: „Glückwunsch zum klaren 10:0-Erfolg! Das war so nicht zu erwarten, vor allem nach dem beeindruckenden 7:3-Sieg von Zeulenroda gegen Wombach. Bad Rodach hat souverän gespielt und  diesen deutlichen Sieg eingefahren. Besonders die Nervenstärke in den beiden Fünf-Satz-Spielen, von Sophie und Anastasiia, hat mich sehr beeindruckt.“ Mit solchen Worten honoriert Tendera die makellose Teamleistung des TSV und hebt die mentale Stärke der Spielerinnen hervor, die sich auch in kritischen Situationen behaupten konnten.

Am kommenden Wochenende stehen für die Bad Rodacherinnen das Spitzenspiel beim Tabellendritten Victoria Wombach (Sa. 15.03) und dem TV 1921 Hofstetten (So. 16.03) auf dem Programm, bei denen die Bad Rodacherinnen auf ihrem Weg in die 3. Bundesliga wieder gefordert werden dürften.

TSV 1860 Bad Rodach - Post SV Zeulenroda 10:0

Solodenko, Anastasiia/Schirm, Sophie - Strunz, Leonie/Weber, Michelle (11:7;11:1;11:6) 3:0 Pashchenko, Polina/Bienek, Manuela - Urikova, Monika/Salzman, Kulbaken (13:11;11:4;11:7) 3:0 Mühlbach, Valerija - Salzman, Kulbaken (11:3;11:3;11:6) 3:0 Pashchenko, Polina - Urikova, Monika (11:5;11:8;11:9) 3:0 Solodenko, Anastasiia - Weber, Michelle (11:4;11:3;11:4) 3:0 Schirm, Sophie - Strunz, Leonie      (11:13;11:4;8:11;11:5;12:10) 3:2 Mühlbach, Valerija - Urikova, Monika (11:5;11:8;11:7) 3:0 Pashchenko, Polina - Salzman, Kulbaken (11:7;11:1;6:11;11:4) 3:1 Solodenko, Anastasiia - Strunz, Leonie (7:11;9:11;11:2;13:11;12:10) 3:2 Schirm, Sophie - Weber, Michelle (11:6;11:8;11:2) 3:0

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